Sydney... die grösste Stadt Australiens; über diese Stadt wurden wohl schon einige Bücher geschrieben & wie soll ich die unzähligen Eindrücke in ein paar Sätzen wiedergeben!?

Vielleicht sollte ich einfach kurz beschreiben was anders erscheint... im Vergleich zu Melbourne? Die Stadt ist sehr hektisch, quirlig, alles wird gepusht ohne Ende... ideal für sensationslustige Touris! Im Gegensatz zum britisch
geprägten Victoria... halt irgendwie ganz schön amerikanisch.
Die Strassen sind schmutziger und im Gegensatz zu meinen sechs Monaten in Melbourne, hatte ich in gewissen
Momenten richtig Angst.

Aber nichts desto trotz ist die Stadt wirklich eine Reise wert;
ich wollte mit meiner Kritik nur erwähnen, dass ich froh bin
mich für Melbourne entschieden zu haben.

Am ersten Abend haben wir uns erst einmal gemütlich in eine Fähre gesetzt und eine einführende Stadtrundfahrt genossen. Die Tour ging am Circular Quay, dem zentralen Hafenkai los. Die Hauptanlegestelle für Fähren, die hier öffentliche Verkehrsmittel sind ist umrahmt mit dem Opera House,
der Harbour Bridge & ein paar alten zu Cafes umgestalten
Docks... einfach eine schöne Kulisse.   

Auf der kleinen Reise ging es vorbei an wahnsinnigen & unendlich teuren Villen, unter anderem an der von Elton John
& der des australischen Prime Ministers.

Merkwürdigerweise sieht das Sydney Opera House auch
auf unseren digitalen Bildern schneeweiss, obwohl die
Fliesen in Wirklichkeit eigentlich pissgelb waren! Ob der dänische Architekt Jorn Utzon diesen Effekt der
schwedischen Fliesen auch bedacht hat!? *GRINS*

Am nächsten Tag sind wir so früh wie uns nur möglich in die
Stadt gefahren... da wir ja so viel wie möglich sehen wollte.
Erst ging es in den Hyde Park, dann in dessen Barraken,
die am Anfang des 19.Jh. von einem Sträfling entworfen &
von den ankommenden Sträflingen selbst erbaut wurden.

Und für unsere Mutti, die den grünsten Daumen der Welt
hat [im Gegensatz zu mir!], sind wir dann auch in die Royal Botanical Gardens gegangen. Ich fand neben dem Gestrüpp jedoch die unzähligen Fledermäuse viel interessanter. Die haben einen unheimlichen Lärm gemacht & hingen zum
Teil wie Kokosnüsse von den Palmen!

Dann wollten die jungen Männer unbedingt die Harbour
Bridge besteigen... nachdem sie aber feststellen mussten,
dass es ganz schön teuer ist & mehr als 3,5 h dauern soll, haben sie sich ganz schnell umentschieden!

Das nächste Ziel nach dem ältesten Stadtteil "the Rocks" war
der Darling Harbour. Die ehemaligen Docks wurden in den letzen Jahren richtig schnique renoviert & nehmen jetzt Clubs, Cafes, Shops & in den oberen Etagen auch Apartments in
sich auf. Auf einem Bild seht ihr auch eine Monotrail, die noch über der Fussgängerbrücke schwebt... was die hier nicht
alles haben!?

Wir schlenderten dann bis zum Einbruch der Dunkelheit &
kehren in ein leckeres Wein- & Steakhouse direkt am Darling Harbour ein. Danie hat natürlich wie fast immer in diesem
Urlaub frischen, knackigen Prawn gegessen! ;-) ...mhhh

Den nächsten Tag war, komme was wolle... Strandtag am
Bondi Beach angesagt! Und das Wetter war bis kurz nach
vier auch ideal... dann zogen jedoch schlagartig ein paar Wolken auf. Im Endeffekt war es auch besser für unsere europäischen Kalkbodies, die trotz Lichtschutzfaktor 30+
schon nach den paar Stunden ganz schön verbrannt waren!

Anstelle von noch mehr roter Haut haben wir uns zu guter
Letzt noch das Queen Victoria Building angeschaut. Einfach richtig schön kitschig mit einem fetten Weihnachtsbaum in der Mitte!

[28.11.03 - 01.12.03