Der Entwurf setzt sich mit der Tatsache auseinander, dass Deutschland auf dem Weg zu
einem Einwanderungsland ist. Mit dem Projekt soll Gästen und Einwandern die Möglichkeit gegeben werden,
sich in vertrauter Umgebung einzuleben.
Das Gebäude muss seiner exponierten Lage und der besonderen Nutzung gerecht werden. Auf dem Grundstück, das zentrumsnah
und direkt an der Promenade liegt, sollen Familien- unterkünfte, Gästezimmer und Single- Appartements sowie verschiedene Serviceeinrichtungen angeboten werden.
Der Gebäudekomplex in Winkelform erlaubt Durch- und Einblicke auf den gemeinschaftlichen Innenhof.
Im Erdgeschoss des Längsriegels ist neben Single-Appartements und Fahrradkeller auch ein Individual- Raum integriert.
Die oberen Geschosse sind mit Maisonetten in Schottenbauweise ausgestattet.
Der schmale Winkel nimmt im Erdgeschoss Service- Funktionen wie Waschsalon und Stehcafe insich auf, die sich zum
Promenadenweg öffnen. Im Obergeschoss befindet sich eine großzügige Wohnung, eventuell für den Betreiber des Bistros und die Ausweitung des Bistros in eine 2. Ebene.
Der Komplex besteht aus einer Stahlbeton-Schotten-Konstruktion im vier Meter-Raster. Die Schotten sind durch
orange-gefärbte Beton-platten zur Straßenseite und holzverkleidete Massivwände zur Promenade geschlossen. Sie wandeln
sich bis zum zweiten Obergeschoss in lichtdurchflutete Schläuche.