TOPOGRAPHIE
Die Dorflage von Kutzleben spannt sich zwischen den beiden Flüssen Rechenbach und Singebach auf und schiebt sich wie ein
Keil in die Vereinigung der beiden zum Prösebach.
Durch die Überlagerung der Topo-grafie lässt sich die Spornlage des Dorfmittelpunktes mit der Schenke und dem Gerichtplatz
herauslesen. Der mittlere Bereich der Ost-West-Ausdehnung liegt auf einem deutlichen Höhenrücken. Die Sackgassen fallen
nach Norden in Richtung des Baches und entgegen der Geländelinien ab.
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STRUKTUR
Das Dorf kann in zwei Siedelzentren, Rittergut und Dorfkirche geteilt werden. Es sind eine Kapelle und jeweils zwei
Backhäuser, Schmieden und Mühlen im Dorf zu finden, was auf eine Sonderrolle Kutzlebens in der Umgebung hinweist. Für
besondere Bedeutung spricht auch das Brauhaus vom Gut, das von einer separaten Quelle südlich des Dorfes gespeist wurde.
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Die Schenke stellte ein Solitär in der Mitte der Siedlung dar. Sie steht im direkten Verlauf der heute noch so benannten
"Schenksgasse". Die sechs kreisförmig angeordneten Kastanien, deuten auf eine Gerichtsstelle hin, die dort im 16./17. Jahrhundert errichtet worden ist.
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